Kurz erklärt
Emotionsregulation bezeichnet Prozesse, mit denen Menschen beeinflussen, welche Emotionen sie haben, wann sie auftreten und wie sie erlebt oder ausgedrückt werden. Strategien können vor, während oder nach einer emotionalen Reaktion ansetzen. Entscheidend ist nicht, Gefühle wegzumachen, sondern sie situationsangemessen zu beeinflussen.
Was bedeutet Emotionsregulation genau?
Emotionsregulation bezeichnet Prozesse, mit denen Menschen beeinflussen, welche Emotionen sie haben, wann sie auftreten und wie sie erlebt oder ausgedrückt werden. Strategien können vor, während oder nach einer emotionalen Reaktion ansetzen. Entscheidend ist nicht, Gefühle wegzumachen, sondern sie situationsangemessen zu beeinflussen.
Was bedeutet das praktisch?
Neu bewerten, Abstand gewinnen, eine Pause machen oder ein Gespräch anders vorbereiten können regulativ hilfreich sein. Dauerndes Unterdrücken kann dagegen Kosten haben.
Womit wird Emotionsregulation häufig verwechselt?
Nicht mit Emotionsunterdrückung gleichsetzen.
Die Gedankenakrobaten-Perspektive
Die Gedankenakrobaten-Perspektive verbindet Persönlichkeit mit Kontext. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Merkmal vorhanden ist, sondern wann es hilft, was es kostet, welche Funktion Verhalten erfüllt und ob es zur heutigen Umwelt noch passt.
Und bei dir?
Wo zeigt sich Emotionsregulation bei dir als Ressource, und unter welchen Bedingungen wird daraus Reibung, Aufwand oder ein Passungsproblem?
Was davon würdest du heute bewusst genauso wählen, und was läuft eher automatisch weiter?