Emotionale Intelligenz oder emotionale Ausbeutung?
Empathie ist zur Schlüsselkompetenz erklärt worden.
Und genau deshalb wird sie so oft überstrapaziert.
Wenn Systeme emotional unreif bleiben dürfen
Organisationen neigen dazu, emotionale Arbeit auszulagern.
Konflikte werden nicht strukturell bearbeitet, sondern von empathischen Personen abgefedert.
Hochsensible Führungskräfte werden so zu:
Übersetzern
Pufferzonen
emotionalen Containern
Das System lernt nichts.
Die Person zahlt.
Warum das so lange funktioniert
Die Burnout-Forschung von Christina Maslach zeigt:
Emotionale Erschöpfung kann lange bestehen, ohne dass Leistung sinkt.
Gerade Hochsensible sind oft:
leistungsstark
loyal
intrinsisch motiviert
Deshalb werden sie übersehen – auch von sich selbst.
Gesunde vs. toxische Nutzung von Empathie
Gesund:
Empathie + Struktur + Entscheidungsmacht
Toxisch:
Empathie ohne Schutz
Empathie ohne Grenze
Empathie ohne Gegenseitigkeit
Dann wird aus emotionaler Intelligenz emotionale Ausbeutung.
Warnzeichen, die ernst zu nehmen sind
Deine Sensibilität wird vorausgesetzt
Deine Grenzen gelten als Störung
Deine Erschöpfung wird individualisiert
Das ist kein persönliches Defizit.
Das ist ein strukturelles Problem.
Reflexionsfragen
Wer profitiert aktuell von meiner emotionalen Arbeit?
Welche Verantwortung trage ich, die nicht meine ist?
Was würde passieren, wenn ich diese Rolle nicht mehr übernehme?
Fazit
Emotionale Intelligenz braucht Rahmen.
Sonst wird sie verschlissen.
Wenn du dich hier wiedererkennst, lies auch:
👉 Hochsensible Führungskräfte: Warum sie Teams tragen und sich selbst verlieren.
Führung beginnt da, wo es unbequem wird. Genau dort fängt Wirkung an.
Deine Kristin von #Gedankenakrobaten®
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