Die gewohnte Welt.

Phase 1 der Heldenreise: Die gewohnte Welt. Warum „alles okay“ dich heimlich ausbremst

Im Hauptartikel zur Heldenreise deines Lebens habe ich dir die gesamte Reise vorgestellt – von der scheinbar sicheren Ausgangslage bis zur Rückkehr mit dem Elixier. Heute steigen wir tiefer ein: Phase 1: Die gewohnte Welt.

Das klingt gemütlich. Und das ist es auch. Aber diese Phase ist trickreicher, als viele denken. Denn gerade dort, wo alles „okay“ scheint, verbergen sich oft die größten inneren Spannungen.

Der trügerische Komfort der Gewohnheit

Die gewohnte Welt fühlt sich vertraut an. Dein Alltag ist eingespielt:

  • Du kennst die Abläufe.

  • Du weißt, was von dir erwartet wird.

  • Es gibt Sicherheit, vielleicht auch Anerkennung.

Viele meiner Coachees sagen an diesem Punkt:
„Eigentlich ist alles gut. Aber irgendwie… fehlt etwas.“

Dieses „Irgendwie“ ist tückisch. Denn die Komfortzone gaukelt dir Stabilität vor und gleichzeitig wächst in dir das Gefühl, dass du nicht dein volles Potenzial lebst.

Warum diese Phase wichtig ist

Bevor du überhaupt losgehst, bevor der „Ruf des Abenteuers“ kommt, brauchst du diese Verortung. Die gewohnte Welt ist dein Ausgangspunkt.
Hier kannst du prüfen:

  • Welche Werte lebe ich gerade wirklich?

  • Welche Ziele treiben mich an?

  • Welche Vision habe ich für mein Leben oder drücke ich sie noch weg?

Nur wer Klarheit über diese Basis hat, erkennt überhaupt, dass da draußen mehr wartet.

Drei Fragen, die du dir in der gewohnten Welt stellen solltest

  1. Wenn alles so bleibt, wie es ist. Bin ich damit in fünf Jahren zufrieden?

  2. Welche meiner aktuellen Entscheidungen treffe ich aus Angst und nicht aus Begeisterung?

  3. Wo spüre ich schon jetzt einen leisen Ruf nach „mehr“ auch wenn ich ihn noch verdränge?

Diese Fragen bringen dich direkt an den Kern: Sicherheit ist wichtig, aber sie darf dich nicht fesseln.

Viele von uns leben in der Komfortzone und merken erst spät, dass sie dort feststecken.

Die Heldenreise zeigt, dass diese Phase nicht Endstation ist, sondern Startpunkt.

Wer seine Werte und Ziele bewusst klärt, schafft die Basis, um dem Ruf des Abenteuers mutig zu folgen.

Genau hier setze ich im Coaching an. Wir prüfen, was dich wirklich trägt, und machen sichtbar, wo der nächste Schritt ansteht.

Fazit: Die gewohnte Welt ist sicher, aber selten erfüllend

Wenn du dich gerade in dieser Phase wiederfindest, heißt das nicht, dass etwas falsch läuft. Es heißt, dass du auf deiner Heldenreise angekommen bist: am Startpunkt.

Die entscheidende Frage lautet: Bleibst du hier, bis es unbequem wird? Oder nutzt du die Sicherheit als Sprungbrett für deine nächste Entwicklung?

Ausblick: Phase 2 – Der Ruf des Abenteuers

Im nächsten Artikel geht es um genau den Moment, an dem du merkst: „Es reicht. Da draußen wartet mehr.“
Wir schauen, wie sich dieser Ruf äußert, körperlich, emotional, manchmal brutal deutlich und warum so viele ihn zuerst wegschieben.

👉 Bleib also dran: Phase 2 – Ruf des Abenteuers folgt bald.

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