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Anpassung & Regulation

Was ist Selbstwirksamkeit?

Warum reicht Können allein manchmal nicht?

Von Kristin Fuchs, Wirtschaftspsychologin · Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

Kurz erklärt

Selbstwirksamkeit bezeichnet die Überzeugung eines Menschen, eine bestimmte Herausforderung durch eigenes Handeln bewältigen zu können. Der Begriff geht wesentlich auf den Psychologen Albert Bandura zurück. Selbstwirksamkeit ist nicht dasselbe wie Kompetenz.

Belastbarkeit: wissenschaftlich tragfähig Der Begriff ist wissenschaftlich untersucht und hat eine tragfähige Forschungslage. Wie breit und einheitlich, unterscheidet sich von Begriff zu Begriff. Einzelne Messverfahren müssen trotzdem separat bewertet werden. Was heißt das?

Was bedeutet Selbstwirksamkeit genau?

Selbstwirksamkeit bezeichnet die Überzeugung eines Menschen, eine bestimmte Herausforderung durch eigenes Handeln bewältigen zu können.

Der Begriff geht wesentlich auf den Psychologen Albert Bandura zurück.

Die American Psychological Association definiert Selbstwirksamkeit als subjektive Einschätzung der eigenen Fähigkeit, in einer bestimmten Situation erfolgreich handeln oder ein gewünschtes Ergebnis erreichen zu können.

Das Entscheidende:

Selbstwirksamkeit ist nicht dasselbe wie Kompetenz.

Du kannst etwas objektiv gut können und dir trotzdem wenig zutrauen.

Und du kannst dich für ziemlich wirksam halten, ohne besonders kompetent zu sein.

Selbstwirksamkeit beeinflusst unter anderem,

welche Aufgaben wir überhaupt angehen,

wie anspruchsvoll unsere Ziele sind,

wie viel Energie wir investieren

und wie lange wir nach Rückschlägen dranbleiben.

Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit interpretieren Schwierigkeiten häufiger als lösbare Herausforderung.

Menschen mit niedriger Selbstwirksamkeit können dieselbe Schwierigkeit eher als Beweis dafür erleben, dass sie es nicht schaffen.

Wichtig ist außerdem:

Selbstwirksamkeit ist bereichsspezifisch.

Du kannst beruflich extrem selbstwirksam sein und dich gleichzeitig in Beziehungen völlig unsicher fühlen.

Oder analytisch sehr selbstsicher – und sozial kaum.

Deshalb frage ich nicht nur:

Kannst du das?

Sondern auch:

Glaubst du inzwischen noch, dass du es kannst?

Und manchmal noch wichtiger:

Woher kommt dieser Glaube?

Was bedeutet das praktisch?

Du kannst objektiv kompetent sein und eine Aufgabe trotzdem meiden, wenn du dir ihre Bewältigung nicht zutraust.

Womit wird Selbstwirksamkeit häufig verwechselt?

Nicht mit Selbstwert oder objektiver Kompetenz verwechseln.

Die Gedankenakrobaten-Perspektive

Die Gedankenakrobaten-Perspektive verbindet Persönlichkeit mit Kontext. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Merkmal vorhanden ist, sondern wann es hilft, was es kostet, welche Funktion Verhalten erfüllt und ob es zur heutigen Umwelt noch passt.

Und bei dir?

Wo zeigt sich Selbstwirksamkeit bei dir als Ressource, und unter welchen Bedingungen wird daraus Reibung, Aufwand oder ein Passungsproblem?

Was davon würdest du heute bewusst genauso wählen, und was läuft eher automatisch weiter?

Eigene Selbstwirksamkeit reflektieren

Wenn du herausfinden willst, was bei dir nicht mehr passt, lass uns sprechen.

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