Kurz erklärt
Der LINC Personality Profiler (LPP) verbindet drei Ebenen: Charaktereigenschaften, Motive und Kompetenzen. Die Charakterdimensionen orientieren sich am Big-Five-Modell, ergänzt um neun Handlungsmotive und ein Kompetenzprofil.
Was ist der LINC Personality Profiler genau?
Der LINC Personality Profiler (LPP) verbindet drei Ebenen:
Charaktereigenschaften, Motive und Kompetenzen.
Die Charakterdimensionen orientieren sich am Big-Five-Modell. Der Ergebnisbericht ergänzt diese um neun Handlungsmotive und ein Kompetenzprofil. Genau diese Dreiteilung – Charakter, Motive und Kompetenzen – ist auch im LPP-Bericht dargestellt.
Das ist für meine Arbeit interessant, weil dadurch unterschiedliche Fragen getrennt betrachtet werden können:
Wie neige ich dazu, mich zu verhalten?
→ Charakter
Was will ich eigentlich erreichen oder erleben?
→ Motive
Was kann ich gut – oder habe ich gelernt, gut zu können?
→ Kompetenzen
Besonders wichtig: Eine Kompetenz ist nicht automatisch eine natürliche Präferenz. Menschen können Dinge hervorragend beherrschen, die ihnen gleichzeitig viel Energie abverlangen.
Aussagen über seine spezifischen Gütekriterien sollten anhand der jeweils veröffentlichten Validierungs- und Normierungsdaten des Anbieters beurteilt werden – nicht allein daraus abgeleitet werden, dass er auf den wissenschaftlich gut etablierten Big Five aufbaut.
Was bedeutet das praktisch?
Die Trennung von Charakter, Motiven und Kompetenzen hilft zu sehen, ob jemand etwas gern tut, stark will oder schlicht sehr gut gelernt hat.
Womit wird der LINC Personality Profiler häufig verwechselt?
Mit einem Typentest. Der LPP ordnet dich nicht in Typen oder Farben ein, sondern beschreibt Ausprägungen auf Skalen.
Die Gedankenakrobaten-Perspektive
Die Gedankenakrobaten-Perspektive verbindet Persönlichkeit mit Kontext. Entscheidend ist nicht nur, ob ein Merkmal vorhanden ist, sondern wann es hilft, was es kostet, welche Funktion Verhalten erfüllt und ob es zur heutigen Umwelt noch passt.